kulturgold e.V.

Satzung

Satzung des Kulturgold e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen Kulturgold e.V.

(2) Sitz des Vereins ist Hamburg/ Schomburgstrasse 92/ 22767 Hamburg

(3) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung und Durchführung von Kunst- und Kulturprojekten. Der Verein möchte eine Plattform für Kulturschaffende jeglicher Art darstellen. Es geht um den Aufbau eines Netzwerkes, in dem sich die Künstler präsentieren können und der Verein sie unterstützen kann. Der Verein möchte individuelle Maßnahmen der Förderung für verschiedensten Kunst- und Kulturformen entwickeln. Beispielsweise geht es hierbei auch und vor allem um die Förderung junger und/oder unerfahrener Künstler, die am Anfang ihrer Schaffensphase stehen. Aus der Förderung von Künstlern, die sich erst am Anfang ihrer Schaffensphase befinden, erschließt sich insbesondere die Zielgruppe der Hamburger Jugendlichen. Dabei gilt der Grundsatz, dass der Kunst und Kultur – unter Beachtung moralischer und ethischer Werte – keine Grenzen gesetzt sind. Das Ziel ist es durch Veranstaltungen mit den verschiedenen Künstlern den Zugang zu Kultur zu erleichtern und Kunst und Kultur jedermann zugänglich zu machen. Der Verein möchte außerdem durch Vernetzung verschiedener Kunst und Kulturformen die Bekanntheit aller beteiligten Künstler steigern. In der individuellen Umsetzung soll dies z.B. dadurch realisiert werden, dass Künstler sich auf Musikveranstaltungen präsentieren und/oder diese künstlerisch mitgestalten. Im Rahmen der gemeinnützigen Gesinnung sollen des Weiteren z.B. Theaterprojekte in pädagogischer und organisatorischer Form unterstützt werden. Daraus erschließt sich insbesondere die Zielgruppe der Jugendlichen, die hierbei pädagogisch begleitet und organisatorisch unterstützt werden. Der Verein möchte die kulturelle Vielfalt unserer Stadt nutzen, um interkulturelle Begegnungen szeneübergreifend zu ermöglichen und damit einen Beitrag zu demokratischer, antirassistischer und emanzipatorischer Bildung zu leisten. Kulturelle Förderung wird hier als eine der Grundsäulen einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft verstanden, die es zu gestalten und zu fördern gilt.

§ 3 Selbstlosigkieit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie keine eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
Die Mitgliederversammlung fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse, es sei denn, die Satzung legt eine andere Mehrheit fest. Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder können sowohl natürliche als auch juristische Personen, Ehrenmitglieder können nur natürliche Personen sein.

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben gleiches Stimmrecht über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand. Widersprechen zwei stimmberechtigte Vorstandsmitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung.
Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags besteht keine Verpflichtung, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, welche sich für den Verein oder im Bereich der Kunst und Kultur besonders verdient gemacht haben. Sie werden vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und von dieser gewählt. Ehrenmitglieder werden auf Lebenszeit gewählt und sind von der Beitragspflicht befreit.

Aufgaben der Mitgliederversammlung:

Über Satzungsänderungen beschließt die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht und den Revisionsbericht der Revisoren entgegen.

– Die Mitgliederversammlung beschließt den Vereinshaushalt.

– Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstands.

– Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für 2 Jahre.

– Mitgliederversammlung fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse.

– Über die Höhe der Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
– Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten kann der Vorstand der Mitgliederversammlung vorschlagen, das Mitglied aus dem Verein auszuschließen. – – Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und durch den Versammlungsleiter und den Schriftführer unterschrieben.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a) der Vorstand
  2. c) die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern: dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer (Stellvertretender 1. Vorsitzeneden und stellvertretender 2. Vorsitzender).
Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst; hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder.
Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder vertreten.
Der Vorstand lädt schriftlich zwei Wochen im Voraus mindestens einmal im Jahr zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.
Der 1. Vorsitzende führt die laufenden Vereinsgeschäfte.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

1 und 2 Vorsitzender können gemeinsam unter Vorbehalt Änderungen der Satzung vornehmen, die durch die nächste Mitgliederversammlung bestätigt werden muss.

§ 8 Aufgaben der Mitgliederversammlung

1) Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstandes, die Jahresrechnung und den Prüfungsbericht des Rechungsprüfers entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung für das betreffende Geschäftsjahr.

2) Die Mitgliederversammlung entscheidet über:
– den Arbeitsplan des Vereins für das kommende Geschäftsjahr
– den Haushaltsplan des Vereins für das kommende Geschäftsjahr
– die Beitrags -und Gebührenordnung

3) Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen der anwesenden ordentlichen Mitglieder auf sich vereinigen. Die Wahl findet geheim mit Stimmzetteln statt.

4) Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu benötigt sie die Mehrheit der Stimmen aller anwesenden ordentlichen Vereinsmitglieder.

§ 9 Protokolle

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.
Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen werden schriftlich protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung.

§ 10 Vereinsfinanzierung

1) Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden hauptsächlich beschafft durch:
–  Entgelte für seine Tätigkeit
–  öffentliche Zuwendungen
–  Mitgliedsbeiträge
–  Spenden2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das „junge Schauspielhaus Hamburg“, das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins im Einvernehmen mit dem zuständigen Finanzamt an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Kunst und Kultur im Sinne dieser Satzung

§12 InkrafttretenDiese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.